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Nützliche Tipps

Gartentipps Herbst

Herbstpflanzung

Viele Sommerblumen sehen zum Ende des Sommers nicht mehr schön aus. Die Töpfe und Blumenkästen sind zu stark durchwurzelt, Erde und Dünger verbraucht. Es ist höchste Zeit die Herbstbepflanzung durchzuführen!
Anspruchsvolle Bepflanzungen erreicht man mit Sommerheide (Calluna), Gräsern und Chrysanthemen. Farbtupfer können Alpenveilchen, Rebhuhnbeere (Gaultheria) und Myrthe sein. Ein Hingucker ist auch der einjährige Enzian, der allerdings nicht zu feucht gehalten werden darf. All diese Pflanzen werden weiterhin mit Flüssigdünger versorgt.

Pflanzarbeiten

Immergrüne Gehölze, wie Kirschlorbeer und Nadelgehölze (Eibe, Lebensbaum) werden bevorzugt im September gepflanzt. Durch die zeitige Pflanzung können die Wurzeln noch in den Boden einwachsen. Das ist wichtig, da immergrüne Pflanzen nur bei frostfreiem Wetter Wasser über die Wurzeln aufnehmen können. Die noch warmen Böden sorgen für ein optimales Wurzelwachstum bis zum Winter.
Bei der Pflanzung kann man eine Grundversorgung mit organischen Düngern mit einarbeiten, bzw. gut durchrotteten Kompost mit ins Pflanzloch geben. Aber auf keinen Fall mineralischen Dünger, wie z.B. Blaukorn. Dieser greift die Wurzeln an und „verbrennt“ sie!
Beim Kauf der Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Wurzelballen gut durchwurzelt sind. Beim Hochheben der Pflanzen muss das Ballentuch rund und kompakt bleiben.
Es darf keine Erde herausrieseln. Bei Containerpflanzen muss ein deutliches Durchwurzeln des Topfballens zu erkennen sein. Sind diese Qualitätsmerkmale nicht vorhanden, sollte man diese Pflanze lieber nicht kaufen.

Kübelpflanzen:

Mediterrane Pflanzen, wie Engelstrompete und Oleander sollten jetzt nicht mehr gedüngt werden. Die Triebe der Pflanzen sollen bis zur Einwinterung ausreifen. Werden die Pflanzen derzeit nochmals gedüngt, reifen die Triebe nicht rechtzeitig aus und faulen.

Rhododendron

Die Rhododendronzikade legt im Herbst ihre Eier in die Blütenknospen ab. Dabei überträgt sie den Schadpilz „Pycnostysanus azaleae“. Die Blütenknospen werden braun und sterben ab. Da der Pilz nicht direkt mit einem Fungizid bekämpft werden kann, spritzt man mit einem zugelassenen Spritzmittel gegen die Zikaden und deren Larven. Den Befall kann man feststellen, wenn man mit der Hand leicht über die Pflanze geht und die grünen Zikaden auffliegen. Befallene Knospen (meist mit schwarzen Sporen übersät) werden entfernt.

Rasen

Im September sollte man den Rasen noch einmal düngen. Am besten bringt man den Dünger mit einem Streuwagen aus, um ein gleichmäßiges Wuchsbild zu erreichen. In einem schönen, dichten Rasen werden unerwünschte Unkräuter besser unterdrückt. Je nach Witterung sollte der Rasen weiter gewässert werden.
Löcher im Rasen lassen sich jetzt im Herbst ausbessern. Dazu wird die Erde an den betroffenen Stellen aufgelockert und Wurzelunkräuter entfernt. Nach dem Einebnen der Fläche füllt man die kahlen Stellen mit einem Gemisch aus Sand und Kompost. Zur Ansaat nimmt man spezielle Rasen – Nachsaat – Mischungen. Pro Quadratmeter werden 20 bis 30 g ausgebracht. Die betreffenden Stellen sollten gut angetreten und stets feucht gehalten werden.

Alpenveilchen

Derzeit ist wieder Hochkonjunktur für Alpenveilchen. Diese farbenprächtigen Pflanzen lieben Temperaturen um 15° C. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Alpenveilchen immer von unten gegossen werden, da die Knolle, die aus der Erde hinaus schaut, nicht nass werden darf. Bei zu feuchter Haltung beginnt die Knolle zu faulen. Überschüssiges Wasser muss spätestens nach einer halben Stunde wieder aus dem Untersetzer oder Übertopf abgegossen werden. Um viel Freude an der Pflanze zu haben, muss regelmäßig gedüngt werden.

Ingo Schauer

September 2017